WENN SPRACHE NICHT HILFT, HILFT BEWEGUNG

 


Lernberatung für kinder und jugendliche

Körpergleichgewicht und die Fähigkeit, dreidimensional wahrzunehmen, sind fundamentale Voraussetzungen, damit Lernen stressfrei gelingt. Sie sind die Basis für Sozialverhalten, Sprache und logisches Verständnis.

 

Schul- und Verhaltensprobleme sind sehr oft neurologische Blockaden, die bewirken, dass das Kind nicht in der Lage ist, den Schulstoff zu bewältigen oder in ungünstigen Verhaltensmustern (verweigern, trotzen, weinen...) feststeckt.

 

Auch Jugendliche haben sehr oft Probleme in der Schule oder fühlen sich gestresst durch ihr Umfeld. Da sich das Gehirn in der Pubertät komplett neu organisiert und die Hormonentwicklung im Gange ist, befinden sie sich im Dauerstress.

 

Mit Hilfe der Evolutionspädagogik können solche Blockaden gezielt aufgespürt und gelöst werden. Das Gehirn wird mit einfachen Körperübungen wieder angeschaltet und Lernen fällt leichter, Verhalten ändert sich und das Gleichgewicht wird gefunden.

 


Anwendungen

  • Abklärung Schulreife
  • Lernblockaden lösen
  • Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten verbessern (Legasthenie, Dyskalkulie)
  • Hyperaktivität und Hypoaktivität regulieren  sowie
  • Konzentration und Aufmerksamkeit    erhöhen (ADHS/ADS)
  • Prüfungsangst und Versagensängste mildern
  • Motivation und Freude steigern
  • Mobbingsituationen entschärfen
  • Aggressionen reduzieren
  • Frusttoleranz erhöhen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins 
  •  Entwicklungsschritte unterstützen     
  • Koordination verbessern              

stressfreies lernen

Voraussetzungen für stressfreies, freudiges Lernen: 

  • Dreidimensionales Gleichgewicht 
  • Seitigkeitsbewusstsein für rechts und links (Zahlenstrahlrechnen, grösser-kleiner)
  • Das Überschreiten der eigenen Körpermitte (z.B. mit rechter Hand linkes Ohr berühren (trainiert die Gehirnkoordination und ist Bedingung, um lesen, schreiben und rechnen zu lernen).  
  • Stressfreie Augenbewegungen (über die Augenbewegungen werden die verschiedenen Speicher im Gehirn geöffnet) sind nötig für flüssiges Lesen.
  • Hand-Augenkoordination (das Auge führt die Hand) ermöglicht die Fähigkeit des Schreibens.  

Die andere gehirnstruktur

In der Evopäd kennen wir die sogenannten "Mischformer". Sie haben oft Lernprobleme, da sie eine  andere Gehirnstruktur aufweisen. Dies zeigt sich so, dass die Sprachareale und die Händigkeit auf der gleichen Seite liegen und nicht wie bei 90% der Menschen diagonal strukturiert sind. Das bedeutet, dass die Informationen nicht nur von einer Gehirnhälfte in die andere gelangen müssen, sondern wieder zurück zur Schreibhand. 

Diese Menschen haben eine andere Wahrnehmung und eine andere Gedankenverarbeitung. Durch den längeren Weg kann man sprichwörtlich sagen, sie haben eine längere Leitung und sind ablenkbar. Allerdings nehmen sie auch mehr wahr auf diesem längeren Weg und haben geniale Ideen.

  

Merkmale (müssen nicht alle vorhanden sein):

Langsamkeit, Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwierigkeiten beim systematischen Denken, Mühe im Umgang mit Regeln, Lese-, Rechtschreibe- und Rechenschwierigkeiten, stressanfällig, in der Regel überdurchschnittlich intelligent, haben geniale Ideen, intuitives Erfassen von Situationen, u. a. künstlerische und musische Talente.

 

Zeigen kann sich dies auch durch: eine hohe Vergesslichkeit, zerstreut und chaotisch sein, Dinge verlegen, Flüchtigkeitsfehler etc. 

 

Auch hier kann die Evolutionspädagogik helfen.

 


alle kinder sind begabt,  viele haben aber  Lernblockaden


Ludwig Koneberg